Schlagwort-Archiv: Dessert

Crème brûlée mit Fruchtspiegel

Das folgende Crème brûlée Rezept reicht für vier Portionen.

200 ml Fruchtmus geeignet sind z.b. Passionsfrüchte (Maracuja).
ggf. 2 cl Rum oder Grand Marnier
40 g Zucker in einem Topf erhitzen.
1 EL Maisstärke mit etwas Wasser verrühren und schrittweise in die heiße Fruchtmasse rühren, bis sie kräftig angedickt ist. Die Fruchtmasse auf vier passende hitzefeste Förmchen mit 12 cm Durchmesser geben.
250 ml Milch
150 g süße Sahne
50 g Zucker
Schale einer halben Zitrone
1 Vanilleschote geschlitzt und das Mark ausgekratzt
50 g Zucker gemeinsam in einem Topf erhitzen und 20 min heiß ziehen lassen. Anschließend die aromatisierte Milch durch ein Sieb geben und etwas abkühlen lassen.
5 Eigelb in die warme Milch rühren und vorsichtig über den Fruchtspiegel in den Förmchen gießen. Die Förmchen in eine Fettpfanne stellen und und kochendes Wasser bis zur Hälfte der Förmchen angießen. Im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad Umluft 30 min lang backen, bis die Masse angezogen hat. Die Förmchen mindestens 4 h kühl stellen.
4 Prisen brauner Zucker über die Förmchen streuen und mit Hilfe eines Gasbrenners karamellisieren.

Rezept für gebrannte Mandeln

200 g Mandeln
150 g Zucker
125 ml Wasser
1 Prise Salz in einem Topf erhitzen und das Wasser unter Rühren verkochen lassen.
1 Päckchen Vanillezucker hinzugeben, wenn die Masse eine sirupartige Konsistenz bekommt. Wenn alles Wasser verkocht ist, die Mandeln unter Rühren weiter etwas karamellisieren. Anschließend die Mandeln zum Abkühlen auf ein Backblech (mit Backpapier) schütten. Überschüssigen Zucker abschütteln.
Variationen Anstatt Mandeln können Haselnüsse, Erdnüsse oder Cashewkerne (ungesalzen) verwendet werden.

Langenburger Wibele

Wibele sind eine schwäbische Spezialität, das Gebäck stammt ursprünglich aus dem Städtchen Langenburg in Hohenlohe.

1 TL Anis
1 TL Zucker im Mörser pulverisieren.
5 Eiweiß steif schlagen.
250 g Puderzucker und den Aniszucker hinzufügen und zu einer zähen Masse rühren.
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mehl in die Zuckermasse sieben und unterrühren. Kleine erbsengroße Punkte immer zu zweit nebeneinander auf ein gefettetes Blech spritzen und über Nacht trocknen lassen. Bei 140 Grad ungefähr 10-15 min backen, bis sie unten goldgelb werden. Die Backtemperatur beträgt 140 Grad Umluft.

Käsekuchen

Mürbeteig nach Grundrezept zubereiten und kühl stellen. Anschließend den Boden einer gefetteten Springform belegen und 15 min blindbacken.
500 g Quark
7 Eigelb
150 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 EL Mehl
1 EL Mondamin
Schale einer Zitrone
1 Prise Salz
50 g flüssige Butter miteinander verrühren.
7 Eiweiß
50 g Zucker steif schlagen, unter den Quark heben. Den vorgebackenen Boden etwas auskühlen lassen, dann den Rand mit Mürbeteig auskleiden. Die Quarkfüllung in den Kuchen geben und 40 min bei 160 Grad Umluft backen.
Variationen Rumgetränkte Rosinen in die Quarkfüllung geben.
Kirsch-Käsekuchen: mit etwas Stärke abgebundenes Kirschkompott als erste Schicht auf den Mürbeteig geben.

Apfelkuchen mit Vanillecreme

Mürbeteig nach Grundrezept zubereiten und kühl stellen.
200 ml Milch erhitzen.
1 Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark auskratzen und mit der Schote in die Milch geben. Die Milch kurz aufkochen lassen.
2 Eier in einer Schüssel mit
40 g Zucker und
20 g Mehl verrühren. Die heiße Vanillemilch ohne die Vanilleschote in die Eiercreme rühren und beiseite stellen.
2 kg Äpfel schälen, entkernen und zu Spalten schneiden. Den Mürbeteig in dünne Scheiben schneiden und eine Springform damit auslegen. Die Äpfel kreisförmig angeordnet auf den Teig legen. Die Vanillecreme über die Äpfel gießen, so daß die Äpfel noch etwas aus der Creme ragen. Bei 180 Grad 35–40 min backen.

Biskuit-Teig Grundrezept

Biskuit-Teig ist ein wichtiges Grundrezept für Torten oder Obstkuchen.

Etwas Butter und Mehl zum ausstreichen und einstäuben einer Springform.
100 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.
6 Eier (275 g)
Schale einer Zitrone
1 Prise Salz
100 g Zucker im Wasserbad cremig aufschlagen, bis die Masse warm ist. Dann vom Wasserbad nehmen und weiter rühren, bis die Masse weißschaumig und wieder kalt ist.
160 g Mehl zur Eiermasse sieben und unterheben. Die flüssige handwarme Butter hinzufügen und unterziehen. Die Masse in die Springform geben und bei 160 Grad Umluft 35 min backen. Nach dem Abkühlen kann der Teig in mehrere Schichten geschnitten werden. Alternativ wird die Masse dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gestrichen und 15 min gebacken. Anschließend sofort auf ein Küchenhandtuch stürzen und nach dem Abkühlen das Backpapier abziehen.
Variationen: Schokoladenbiskuit: 140 g warme flüssige Kuvertüre zur Eiercreme geben. Nussbiskuit: 100 g gemahlene Nüsse zur Eiercreme geben.

Mamorkuchen

300 g zimmerwarme Butter
300 g Zucker in der Küchenmaschine zu einer Creme rühren.
5 Eier dazugeben und weiter rühren, bis der Zucker aufgelöst ist.
500 g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 Pck Backpulver durchsieben und zur Eiermasse geben.
125 ml Milch dazugeben und kurz durchrühren, bis ein homogener Rührteig entstanden ist. Ein Drittel des Rührteigs wird in eine gefettete und gemehlte Gugelhupfform gefüllt.
50 g Kakaopulver in ein weiteres Drittel des Rührteigs sieben, vermengen und in Gugelhupfform geben. Das letzte Drittel des Rührteigs aufschichten. Mit einer Gabel werden die Teigschichten mit einer kreisenden Bewegung vermengt. Der Kuchen wird bei 180 Grad Ober/Unterhitze 60 min gebacken. Das Ende der Backzeit wird mit dem Stäbchentest geprüft: ein Holzstäbchen wird in den Kuchen gesteckt, nach dem Herausziehen sollte kein Teig am Stäbchen kleben.

Süßer Mürbeteig (Grundrezept)

Süßer Mürbeteig wird als Basis für Obstkuchen, Käsekuchen oder Plätzchen benötigt. Für das Grundrezept werden in der Regel drei Teile Mehl, zwei Teile in kleine Würfel geschnittene Butter und ein Teil Zucker verwendet (3-2-1-Teig). Dem Mürbeteig sollte immer eine Prise Salz und 1 Ei zugegeben werden. Mürbeteig hält im Kühlschrank eine Woche und kann auch gut eingefroren werden.

300 g Mehl und
1 Prise Salz in eine große Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken.
100 g Zucker in die Mulde geben.
1 Ei in den Zucker schlagen und verrühren.
200 g kalte Butter in kleinen Flocken am Schüsselrand verteilen. Alle Zutaten mit dem Messer durchhacken. Die Brösel mit den Händen rasch zu einem Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie bedeckt mindestens 1 h kalt stellen.

Pfitzauf

Pfitzauf ist ein Eiergebäck der schwäbischen Küche, beim Backvorgang hebt sich der Teig weit über den Rand der Backform hinaus – er „pfitzt auf“.

2 Eier
20 g Zucker miteinander verrühren.

250 ml Milch
125 g Mehl
1 Prise Salz
Geriebene Schale einer Zitrone
30 g flüssige Butter in die Eiermasse einrühren. Sechs gebutterte Pfitzauf-Formen zur Hälfte füllen und bei 200 Grad Ober/Unterhitze 1 h backen. Dabei darf der Ofen nicht geöffnet werden. Die Pfitzauf werden mit Puderzucker überstreut und mit Obstkompott oder Vanillesauce serviert.

Panna cotta

Panna cotta (italienisch für „gekochte Sahne“) ist ein Klassiker der italienischen Desserts. Die angegebene Menge der Panna cotta reicht für vier Personen.

2 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
500 ml Sahne
Geriebene Zitronen- und Orangenschale
50 g Zucker in einem Topf erhitzen.
1 Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit der Schote in die Sahne geben. 15 min köcheln lassen und regelmäßig umrühren. Die heiße Sahne durch ein Sieb in eine Schüssel geben und die ausgedrückten Gelatineblätter in der der Sahne auflösen. Die Schüssel auf Eis stellen und die Sahne bis zum gelieren regelmäßig umrühren. Auf vier kalte, ausgespülte Förmchen aufteilen und für mindestens 4 h kühl stellen.

Die Förmchen in heißem Wasser kurz erhitzen und dann die Panna cotta auf Teller stürzen. Mit einer Fruchtsauce, frischen Früchen, Minzblättern und Puderzucker anrichten.